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Datum:19.06.2020 - Kategorie:Gesundheit
Lesedauer:ca. 4 Min.

Psst! Tabuthema Schweißfüße

Was riecht hier denn so nach Käse? Schweißfüße sind weit verbreitet – aber leicht in den Griff zu bekommen. Wir zeigen Ihnen, wie Füße auch im Sommer nicht so schnell ins Schwitzen kommen.

Schnell mal die Schuhe und Socken ausziehen? Das kann peinlich enden, wenn die Füße schwitzen und riechen. Fast die Hälfte der Deutschen hat in den Sommermonaten mit Schweißfüßen zu kämpfen. Das ist eigentlich nicht schlimm, denn Schweiß schützt den Körper davor, zu überhitzen – und ist geruchslos, weil er aus Wasser und Salz besteht. „Wenn aber Bakterien ins Spiel kommen, entsteht der typische Käsegeruch“, erklärt Dermatologin Dr. Uta Schlossberger. 

Die Bakterien tummeln sich auf der Haut, zersetzen den Schweiß und produzieren dabei übelriechende Buttersäure. Die Gründe dafür, warum manche Menschen stärker unter Fußgeruch leiden als andere, sind ganz unterschiedlich – und fangen bei falschen Schuhen an. Kommt zu wenig Luft an die Füße, staut sich der Schweiß und kann nicht verdunsten. Vor allem geschlossene Schuhe schaffen bei warmem Wetter so eine regelrechte Schwitzkammer. „Wer kann, sollte im Sommer so viel wie möglich barfuß laufen und offene Schuhe wie Sandalen oder Flip-Flops tragen. So wird übermäßiges Schwitzen verhindert“, sagt Dr. Schlossberger. Mögen Sie lieber geschlossene Schuhe, sollten Sie beim Kauf ein Auge aufs Material werfen: Natürliche Materialien wie Leder verschaffen Füßen Luft zum Atmen und leiten den Schweiß nach außen ab. Das gilt auch für Strümpfe.

Man sollte keine Socken tragen, die Kunststoffe enthalten, weil diese den Schweiß nicht aufsaugen können. Stattdessen sollte man lieber zu dünnen, atmungsaktiven Baumwollstrümpfen greifen.

Außerdem sollte man seinen Schuhen Pausen gönnen und sie täglich wechseln, damit sie in Ruhe trocknen und auslüften können.

Die Hände waschen wir uns mehrmals am Tag, auch das Gesicht cremen wir uns gut ein – die Füße aber kommen oft zu kurz. Sorgfältige Pflege schafft die Ursachen zwar nicht aus der Welt, hält den Fußgeruch aber zumindest in Grenzen. „Es ist wichtig, die Füße täglich mit milder Seife zu waschen und auch zwischen den Zehen gründlich abzutrocknen, weil sich die Bakterien in feuchter Umgebung besonders wohlfühlen“, sagt Dr. Schlossberger. Wer auf Nummer Sicher gehen möchte, trägt antibakterielle Cremes und Sprays auf die Haut auf. „Das erfrischt und kühlt die Füße – und lässt sie gut riechen!“

Dr. Uta Schlossberger

Dr. Uta Schlossberger, Fachärztin für Dermatologie aus Köln.

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