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Datum:03.03.2021 - Kategorie:Gesundheit
Lesedauer:ca. 7 Min.

Sechs Gründe warum Sex gesund und glücklich macht

Sex ist eine der schönsten Nebensachen der Welt – und macht Spaß, gesund und glücklich. Sechs gute Gründe, warum die Schäferstündchen Körper und Geist so guttun. 

Klar, Bewegung und eine ausgewogene Ernährung fördern die Gesundheit. Diese Erkenntnis dürfte bis in die letzten Winkel der Republik vorgedrungen sein. Dass Sex aber in derselben Liga spielt und viel mehr ist als „nur“ der Ausdruck von Liebe, Lust und Leidenschaft, ist noch nicht überall angekommen.

Dabei spielt der Liebesakt eine wichtige Rolle für unser Wohlbefinden, wie eine repräsentative Studie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) zeigt. Gesundheit, sexuelle Aktivität und Zufriedenheit stehen demnach in einer noch engeren Beziehung zueinander, als man bislang vermutete. Wer sich regelmäßig mit dem Partner oder der Partnerin zwischen den Laken wälzt, befindet sich den Forschern zufolge in einem deutlich besseren Gesundheitszustand als sexuell inaktive Menschen. Warum aber ist das so? Und welche positiven „Nebenwirkungen“ hat ein erfülltes Liebesleben auf die Gesundheit?

Sex macht glücklich

Sie gelten als Muntermacher des menschlichen Körpers: Endorphine. Die umgangssprachlich auch als Glückshormone bekannten Botenstoffe werden verstärkt ausgeschüttet, wenn wir positive Erlebnisse wie Sex haben. In besonderen Glücksmomenten wie einem Orgasmus überschwemmen die Endorphine den Körper und entfachen geradezu rauschartige Euphorie. Für gute Laune sorgt auch das Liebes- und Kuschelhormon Oxytocin, das sich sofort breit macht, wenn wir miteinander intim werden, und das ein Gefühl des Vertrauens und der Geborgenheit schafft. 

Sex macht schlank

Er strafft, entspannt, macht Spaß – und schlank! Sex zaubert nicht nur einen angenehmen Hormoncocktail, er lässt auch die Zahl auf der Waage nach unten wandern. Weil Sex auch als durchaus anspruchsvolle sportliche Aktivität durchgeht, können wir je nach Intensität, Dauer und Stellung ordentlich Kalorien verbrennen. Bringen wir es auf 30 Minuten Sex inklusive Höhepunkt, verbrennen wir durchschnittlich 100 Kalorien als Mann und immerhin noch 70 Kalorien als Frau. 

Sex macht müde

Sie will kuscheln oder reden, er schläft ein: Dieses Klischee ist vermutlich so alt wie die Menschheit. Und tatsächlich lässt sich dieser Mythos auch nicht ganz aus der Welt schaffen: Denn das bereits angesprochene Hormon Oxytocin, das wir beim Sex ausschütten, läutet nach dem Orgasmus die wohlverdiente Ruhepause ein. Puls und Blutdruck sinken, unser Körper, der gerade noch auf Hochtouren lief, entspannt sich und wir verabschieden uns ins Land der Träume. Und ja, es stimmt: Dieser Prozess geht bei Männern in der Regel schneller vonstatten als beim weiblichen Geschlecht. 

Auch Solo-Sex ist gesund

Ein- bis zweimal die Woche: So häufig sollte ein Paar Sex haben, um ihrer Gesundheit etwas Gutes zu tun, sagen Wissenschaftler. Was aber ist mit Masturbation? Schließlich haben wir nicht immer den passenden Partner für ein erfülltes Sexleben. Tatsächlich schütten wir die glücklich machenden Hormone auch aus, wenn wir selber Hand anlegen – wenn auch nicht ganz so üppig wie beim Liebesspiel zu zweit. 

Sex macht schön

Mit Haut und Haaren lieben: Mit regelmäßigem Bettsport tun wir auch unserem Aussehen etwas Gutes. Wenn wir beim Sex so richtig in Wallung kommen, schwitzen wir und entgiften damit den Körper. Die Poren öffnen sich, Ablagerungen werden ausgeschieden und Hautunreinheiten reduziert. Und auch die leicht rötlichen Bäckchen nach dem Liebesakt haben einen schönen Grund: Die starke Durchblutung pumpt ordentlich Sauerstoff in die Zellen, was zu einem strahlenden Teint führt und die Haut von innen strafft.

Sex macht stressfrei

Wie eine schottische Studie herausfand, schützt gerade partnerschaftlicher Sex sehr gut vor Stress. Und auch das liegt, natürlich, an den beiden Hormonen Endorphin und Oxytocin. Die beiden Botenstoffe machen nicht nur glücklich und entspannt. Sie dämmen auch die Produktion des Hormons Cortisol ein, das vorrangig für den Stresslevel verantwortlich ist. Zudem gilt die ausgiebige Endorphin- und Oxytocin-Produktion als eines der wirksamsten Mittel gegen Nervosität und Anspannung. So trägt ein erfülltes Sexleben also auch dazu bei, Krankheiten wie Burnout und Depressionen vorzubeugen.

Sex macht immunstark

Wissenschaftler aus der ganzen Welt sind sich einig: Menschen, die regelmäßig Sex haben, bringen auch die körpereigenen Abwehrmechanismen auf Vordermann. Wie Schweizer Wissenschaftler bekanntgaben, lässt ein Orgasmus den Spiegel der sogenannten Immunglobuline im Körper um bis zu 30 Prozent in die Höhe schnellen. Diese Eiweiße spielen eine wichtige Rolle beim Kampf des Immunsystems gegen unerwünschte Krankheitserreger und beugen damit Erkältungen und Infekten vor.
 

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