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Datum:02.12.2020 - Kategorie:Fitness
Lesedauer:ca. 8 Min.

Hatha Yoga: Das ideale Yoga für Einsteiger

Dass Yoga gesund ist, ist längst kein Geheimnis mehr. Doch gibt es zahlreiche verschiedene Formen. Eine davon ist Hatha Yoga. Was es damit auf sich hat und warum sie für Einsteiger so gut geeignet ist, erklärt Yogalehrerin Jana Mielke.  

Für viele Menschen gehört Yoga längst zur Alltagsroutine, als Mittel zur Entspannung und zur Stärkung des Körpers. Andere stehen dem Ganzen eher skeptisch gegenüber. Ein Kopfstand? Kann ich nicht. Spagat? Noch nie hinbekommen. Und bei all der Anstrengung auch noch entspannt atmen? Von wegen. Auch wenn sich Yoga zur absoluten Trendsportart entwickelt hat, ist bei anderen die Skepsis groß. „Im Internet kursieren zahlreiche Videos von professionellen ‚Yogis‘. Denen zuzuschauen kann durchaus eine abschreckende Wirkung haben“, weiß Jana Mielke. Dabei müssten Neulinge gar keine Angst vor ausgefallenen Verrenkungen haben. Ganz im Gegenteil. 

Hatha Yoga ist ideal für Einsteiger

„Hatha Yoga eignet sich sehr gut Anfänger“, beruhigt die Yogalehrerin aus Bielefeld. „Die Übungen können an alle Bedürfnisse entsprechend angepasst werden.“ Erst einmal würden die Muskeln gestärkt und darauf könne dann nach und nach aufgebaut werden. Jana Mielke weiß, wovon sie spricht. Vor 20 Jahren kam die gelernte Grafikdesignerin selbst durch Zufall zum Yoga – über einen Power-Yoga-Kurs im Fitnessstudio. Nach und nach probierte sie die unterschiedlichen Yoga-Arten aus und absolvierte schließlich eine Ausbildung zur Yogalehrerin.

Was bedeutet Hatha Yoga?

Um zu verstehen, was sich hinter dem Begriff verbirgt und wo die Unterschiede zwischen Yoga und Hatha Yoga liegen, bedarf es einer kurzen Zeitreise: Das Wort „Yoga“ stammt aus dem Sanskrit, einer alten indischen Gelehrtensprache, und wird mit Einspannen oder Einjochen übersetzt und meint so viel wie die Vereinigung von Körper und Geist. Erreicht wird dies durch die Kombination von körperlichen Übungen, sogenannte Asanas, Atemtechniken und Meditation.

Hatha Yoga ist perfekt für Schreibtischtäter.

„Die verschiedenen Yoga-Arten sind dabei unterschiedlich ausgerichtet, einige spirituell oder meditativ, andere eher sportlich, dynamisch. Hatha ist dabei die klassische Variante, auf der viele Arten basieren“, so die 40-Jährige. „Es setzt auf eine Kombination aus Körper- und Atemübungen.“ Ursprünglich sei es von Mönchen entwickelt worden, um den Körper zu trainieren, lange in Meditationen verharren zu können. 

Das Wort Hatha setzt sich zusammen aus den Worten Ha (Sonne) und Tha (Mond). „Die Sonne steht für Aktivität und Kraft, der Mond für Ruhe und Entspannung.“ Diese Kombination sei besonders reizvoll, so die Bielefelderin. 

Hatha Yoga baut Stress ab und stärkt den Rücken

Das soll es aber auch schon zum Thema Spiritualität gewesen sein, denn ein Mönch muss man nun wirklich nicht sein, um von Yoga-Übungen zu profitieren. Ganz im Gegenteil: „Hatha Yoga verbessert nicht nur die Körperhaltung, sondern auch die Standfestigkeit und stärkt gleichzeitig die Muskulatur, insbesondere die des Rückens.“ Perfekt also für Schreibtischtäter. „Oft spürt man schon nach kurzer Zeit erste körperliche Verbesserungen“, weiß Mielke aus Erfahrung. „Durch den Wechsel zwischen An- und Entspannung baut man zudem Stress ab.“

Wie läuft  eine typische Hatha Yoga-Stunde ab?

Wie eine Hatha Yoga Stunde abläuft und wie lange sie dauert, variiert und hängt natürlich vom jeweiligen Lehrer ab – der Aufbau ist jedoch ziemlich identisch. „Die typische Yoga-Stunde beginnt meist mit einer kurzen Atemübung zum Ankommen und als Start für die Praxis. Die Asanas werden in Einklang mit dem Atem gebracht und die Konzentration auf die Übung zusammen mit dem Atem gehalten“, erklärt Jana Mielke.

Die Übungen können statisch oder dynamisch im Flow – also in der Bewegung – ausgeführt werden, und auch in der Anstrengung gibt es Variationen. „Wiederkehrende Übungen sind zum Beispiel die Kobra und der herabschauende Hund, oder der Baum, bei dem es um Standfestigkeit und Gleichgewicht halten geht.“ Den Abschluss bilde schließlich die Schlussentspannung, oftmals mit beruhigender Musik zur Entspannung und zum Nachspüren.

Hatha-Yoga online: Angebot der Heimat Krankenkasse

Höher, schneller, weiter – darum geht es beim Yoga nicht. „Bei vielen Sportarten steht die Leistung im Vordergrund. Nicht so beim Yoga“, sagt die 40-Jährige. „Vielmehr lernt man seinen Körper wahrzunehmen und auch seine Grenzen kennenlernen, zu akzeptieren und Ruhe im Alltag zu finden.“

Der Einstieg sei ganz leicht. „Einfach Yoga-Sachen packen und los“, scherzt Jana Mielke. Neben einer Matte und bequemer Kleidung braucht man einen Yoga-Block oder Sitzkissen. Wer sich nicht direkt unter Leute traut, könne auch erst mal auf Online-Videos zurückgreifen. Gerade zu Corona-Zeiten eine Chance, flexibel und von zuhause aus zu üben.

Der Präventionskurs Hatha-Yoga online ist ein Angebot der Heimat Krankenkasse, um die Techniken und Übungen zur Entspannung und Stressbewältigung auf digitalem Weg kennenzulernen.

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