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Datum:12.05.2020 - Kategorie:Gesundheit
Lesedauer:ca. 4 Min.

Tabuthema Mundgeruch

Ob in der Beziehung, im Beruf, Smalltalk oder Vorstellungsgespräch: Mundgeruch kann sehr unangenehm sein – vor allem für die Mitmenschen.

Studien zufolge läuft jeder vierte Deutsche mit Mundgeruch durch die Gegend. Nur merkt er es in der Regel gar nicht, weil seine Nase den eigenen Geruch nicht wahrnimmt. Darauf aufmerksam macht ihn meist erst sein Gegenüber. „Mundgeruch ist ein unangenehmer Geruch, der durch verbliebene Essensreste und Ablagerungen im Mundraum und sich dort ansiedelnder Bakterien entsteht“, sagt Charlotte Karlinder. Wie die Fernsehmoderatorin und Medizinjournalistin erklärt, zersetzen diese Bakterien Nahrungsreste und abgestorbene Zellen – so werden Schwefelstoffe freigesetzt, die „Halitosis“ (Mundgeruch) verursachen.

Fachleute unterscheiden bei schlechtem Atem zwischen chronischen und kurzfristigen Beschwerden. Schuld an kurzzeitigem Mundgeruch sind häufig bestimmte Lebensmittel wie Knoblauch, Zwiebeln oder Kaffee. Sie tragen spezielle Schwefelstoffe in sich, die nur darauf warten, sich im Mund zu entfalten. „Auch bakterielle Erkältungen mit Halsschmerzen können den Geruch für eine gewisse Zeit beeinflussen“, erzählt Charlotte Karlinder. Verbessert sich die Atemluft auf Dauer nicht, hat sich wahrscheinlich ein Bakterienherd im Mund-, Rachen- oder Nasenraum festgesetzt. In den meisten Fällen liegt der Auslöser in einer mangelnden Zahnhygiene:

Dadurch nimmt Mundgeruch im Laufe des Lebens zu, da die Zähne über die Jahrzehnte immer mehr in Mitleidenschaft gezogen werden.

Als effektivstes Mittel für einen frischen Atem erweist sich die gründliche Pflege von Zähnen und Mundraum. Charlotte Karlinder empfiehlt eine dreigleisige Mundhygiene aus Zähneputzen, Zahnseide und Mundspülung – die Spülung sollte jedoch nur in einem kürzeren Zeitraum von maximal zwei Wochen eingesetzt werden, um die wichtige Bakterienkultur im Mund nicht dauerhaft zu stören. Bei anhaltenden Beschwerden ist es außerdem wichtig, auf eine ausreichende Wasserzufuhr zu achten. Ein weiterer Geheimtipp der Medizinjournalistin: Petersilie kauen oder eine Gurkenscheibe auf die Zunge legen. „Das neutralisiert den Geruch der Bakterien, weil die darin enthaltenen Pflanzenstoffe antibakteriell wirken.“ In allerhöchster Not helfen auch spezielle Kaugummis aus der Apotheke – oder ein Besuch beim Haus- oder Zahnarzt.

Frischer Atem

Zwischen den Zähnen, auf der Zunge oder am Gaumen: Bakterien finden sich überall. Umso wichtiger ist die Mundhygiene. Erst Zahnseide verwenden, dann nicht nur Zähne, sondern auch Zunge und Gaumen putzen – und zum Schluss in gewissen Abständen den Mund spülen sowie gurgeln, so die Empfehlung von Charlotte Karlinder. Auch eine regelmäßige professionelle Zahnreinigung gehört dazu.

Charlotte Karlinder

Charlotte Karlinder: Schwedischdeutsche Fernsehmoderatorin und Medizinjournalistin

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