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Datum:07.12.2020 - Kategorie:Fitness
Lesedauer:ca. 8 Min.

Der Lauf-Coach im Test - Lennart bleibt dran

Abnehmen und fitter werden, davon träumen viele Leute. Dabei helfen kann der Lauf-Coach. So zumindest das Versprechen des Anbieters. Aber stimmt das auch? Unser Fitmacher-Redakteur macht den Test.

Ich war so schön ins Laufen gekommen, als ich eine Zwangspause einlegen musste. Meine kleine Tochter hatte mich mit ihrem fiesen Babyschnupfen angesteckt. Und Schnupfen und Sport passen leider so gar nicht gut zusammen.

Eine Mischung aus Ärger und Frustration machte sich in mir breit. Weil ich tatsächlich richtig Lust hatte, eine Runde Laufen zu gehen. Und ich Angst hatte, nach meiner Pause den Anschluss und die Motivation zu verlieren. So war es mir in der Vergangenheit schon häufiger ergangen. Aber eine Erkältung sucht man sich nicht aus, was will man also machen?

Der Trainingsplan schützt vor dem Aufgeben

Ganz einfach: Weiterlaufen! Anders als bei früheren Versuchen, mehr Aktivität in mein Leben zu integrieren, hatte ich dank des Laufcoachs eine Anleitung an der Hand, wie ich wieder einsteige. Ich bin einfach in meinem Trainingsplan zwei Wochen zurückgesprungen, habe also wieder mit kürzeren Intervallen angefangen.

Eine gute Entscheidung, denn nach den ersten zwei Laufrunden war die letzte Kurzatmigkeit rausgelaufen. Die Einheiten von Woche 4 nutzte ich, um wieder richtig fit zu werden und mich endlich den Herausforderungen der nächsten Wochen zu stellen. Und die haben es vergleichsweise in sich!

Erstmals zwicken die Muskeln leicht

Gleich zu Beginn von Woche war die Aufgabe, zweimal 12 Minuten zu laufen, mit nur einer Minute Pause dazwischen. Und damit nicht genug. Zwei weitere Einheiten sah mein Plan vor, jeweils eine halbe Stunde lang. Einmal sollte ich dreimal 10 Minuten laufen, am Sonntag sogar zweimal 15 Minuten. So langsam fühlt mein Programm so richtig nach Sport an. Zumal ja auch eine Stabilitätstrainingseinheit dazwischenlag.

Aber was soll ich sagen: Ich habe die Woche durchgezogen. Erstmals mit leichtem Muskelkater, aber einem von der Sorte, der sich gut anfühlt, weshalb ich ihn gerne in Kauf genommen habe.

Das Training wird spürbar anspruchsvoller

Mit der frischen Motivation geht es jetzt aber auch so richtig los. Erstmals muss ich mich ernsthaft mit dem Thema Herzfrequenz beschäftigen. Bisher hatte ich die Unterscheidungen des Laufcoachs in langsamen Dauerlauf und ruhigen Dauerlauf ignoriert. Zum einen weil ich ja nun auch nicht völlig unsportlich bin und langsames Laufen halbwegs meistern sollte, zum anderen weil ich zum Start nicht gleich in eine Pulsuhr investieren wollte. Letzteres änderte ich zu Beginn von Woche 6, denn nun stand auch zügiger Dauerlauf auf dem Programm.

Am Samstag nämlich sollte ich mich 10 Minuten einlaufen, dreimal 3 Minuten zügig laufen und mich dann noch 10 Minuten auslaufen (die genauen Definitionen der Laufarten passend zur Herzfrequenz gibt es im Laufcoach). Zusätzlich zum „normalen“ Dauerlauf, der in dieser Woche 35 Minuten und einmal 40 Minuten samt kurzer Pausen umfasst.

Eine Pulsuhr hilft beim Tempo

Ich muss zugeben, dass ich zunächst etwas skeptisch war, was das Laufen mit Pulsuhr angeht. Irgendwie hatte ich Sorge, dass ich dadurch eher gehemmt werde.

Aber falsch gedacht. Die Uhr ist eine tolle Unterstützung, um sein Tempo zu finden und so vernünftig nach Plan zu laufen. Und offenbar fängt das Training schon an, Erfolge zu erzielen, denn ich bin mit meinem Puls recht zufrieden. Zumindest hätte ich als Übergewichtiger andere Vorstellung gehabt, wie die Werte bei mir sind. Insofern bin ich doch gar nicht so unfit.

Erfolge auf der Waage motivieren

Gestärkt von diesem Gefühl bin ich auch die nächsten beiden Wochen angegangen, die den Anspruch weiterhin leicht steigerten und mich gefordert, aber nicht überfordert haben. Und dass, obwohl die nun häufiger geforderten schnelleren Passagen nicht mehr durch Geh- sondern nur noch durch Trabpausen unterbrochen werden. Aber ich fühle mich wirklich wohl beim Laufen. Dank der Uhr bekomme ich auch die Bestätigung, dass ich im für mich richtigen Tempo unterwegs bin.

Und dank der Waage weiß ich, dass ich auch mehr und mehr abnehme – obwohl ich nicht gerade Diät halte. Ich achte zwar etwas mehr auf meine Ernährung, aber ich esse immer noch gut. Trotzdem sind schon fast vier Kilo weggelaufen. 

Neues Equipment als Belohnung und Motivation

Trotz all der Motivation bin ich froh, dass nun eine ruhigere Woche vor der Tür steht. Zu Beginn des letzten Drittels meines Trainings muss ich „nur“ 30 Minuten ruhigen Dauerlauf sowie eine weitere 45-minütige Einheit mit insgesamt 10 Minuten zügigem Dauerlauf meistern. Plus die wöchentlichen Stabilistationsübungen natürlich.

Die freien Tage werde ich nutzen und mich mal im Fachgeschäft umsehen und mich mit einem Satz Laufkleidung ausrüsten. Denn das Laufen macht mir dank des Laufcoachs aktuell so viel Spaß, dass ich auch nach den 12 Wochen unbedingt weitermachen möchte. Dann aber steht der Winter vor der Tür, weshalb ein wenig funktionelle Kleidung bestimmt nicht schadet. 

Wie es mir mit dem letzten Teil meines Trainings ergangen ist, erzähle ich dann hier im letzten Teil meines Laufcoachs-Tagebuch!

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