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Datum:26.05.2020 - Kategorie:Im Fokus
Lesedauer:ca. 5 Min.

Handpflege in Corona-Zeiten

Die effektivste Hygienemaßnahme gegen das Coronavirus ist gründliches Händewaschen. Viele greifen zusätzlich noch zu Desinfektionsmitteln. Das hat jedoch Folgen: Die Haut wird trocken und rissig. Hautarzt Christoph Liebich kennt das Problem und gibt Tipps zur richtigen Pflege. 

Was eigentlich selbstverständlich sein sollte, bekommt durch das Coronavirus einen ganz neuen Stellenwert: das Thema Handhygiene. Gründlich Händewaschen – am besten 20 bis 30 Sekunden und so oft wie möglich – lautet die Devise. Und egal wohin man aktuell auch geht, meist wird man direkt von Desinfektionsspendern in Empfang genommen. 

Die Haut hat es schwer

Doch was gegen unerwünschte Viren hilft, schadet der Haut. Der Grund: „Die oberste Hautschicht besteht aus Schuppen und toten Hautzellen, die von Wasser und Fetten zusammengehalten beziehungsweise stabilisiert werden“, sagt der Münchner Dermatologe Christoph Liebich. Seife und alkoholhaltige Desinfektionsmittel greifen diesen natürlichen Hautschutz an und lassen die Hände spröde und rissig werden.

„Man kann sich das vorstellen, wie bei einem Schwamm“, erklärt der Hautarzt. Der werde mit der Zeit auch immer durchlässiger und poröser.  Während man einen alten Schwamm jedoch entsorgen kann, sollte man sich um seine Haut unbedingt kümmern. „Trocknet sie aus, kann das wiederum Entzündungen und Ekzeme zur Folge haben“, warnt der Arzt.

Ist die haut erstmal geschädigt, können unter Umständen Krankheitserreger über die Haut eindringen und Infektionen begünstigen.

Desinfektion nur in Ausnahmefällen

Auf Händewaschen verzichten müsse und sollte deshalb aber niemand, betont Liebich. Was jedoch aus Sicht des Experten nur in Ausnahmefällen sinnvoll ist, ist der Einsatz von Desinfektionsmittel. „Nur wer lange Zeit draußen unterwegs war und viel angefasst hat oder aber von Berufswegen mit Krankheitserregern in Kontakt kommt, sollte sich zusätzlich zum gründlichen Waschen auch die Hände desinfizieren.“

Wer seine Haut nicht überstrapazieren möchte kann, vor allem daheim, ein sogenanntes Handwaschöl verwenden. „Gerade wenn man nichts Schmutziges angefasst hat, ist das eine schonende Alternative zu herkömmlicher Seife, die zur Regeneration der Haut beiträgt.“

Cremen, cremen, cremen

„Das A und O ist aber natürlich, seine Hände intensiv einzucremen“, betont Christoph Liebich. Die Handcreme darf ruhig dick auftragen werden – und zwar regelmäßig.

Ich rate immer zu zehn bis zwanzig Mal am Tag.

Nur ein oder zwei Mal zur Pflege zu greifen sei definitiv zu wenig. „In diesem Fall gilt: Je öfter desto besser.

Während der Experte davon abrät, in der Öffentlichkeit zum Schutz vor Corona Handschuhe zu tragen, rät er für die Hausarbeit sogar ausdrücklich dazu – egal ob beim Putzen oder Kochen. Denn auch die Säure in Obst und Gemüse greift die Haut an. Allerdings: Gummihandschuhe allein reichen nicht! „Man sollte immer Baumwollhandschuhe unterziehen, da die Haut auch in Gummihandschuhen leidet. 

Auf die Inhaltsstoffe achten

Um die Hände optimal zu pflegen, rät Liebich dazu, besonders reichhaltige Cremes zu verwenden. „Optimal ist es, wenn sie zusätzlich Harnstoff enthalten, weil das die feuchtigkeitsspeichernde Funktion der Haut erhöht und gleichzeitig abschuppend wirkt.“ Verzichten könne man hingegen auf Pflegeprodukte mit Duftstoffen, Ölen und Farbstoffen. „Am besten ist es außerdem, wenn die Cremes ohne Konservierungsstoffe auskommen“, so der Experte.

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