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Datum:22.12.2020 - Kategorie:Rezepte
Lesedauer:ca. 4 Min.

Mikate: Afrikanische Windbeutel

Fred Breipohl ist Offizieller Ernährungspartner des DSC Arminia Bielefeld und sorgt regelmäßig für das leibliche Wohl der Spieler. In der Reihe "Fred kocht" zaubert er die Lieblingsgerichte der Spieler.

Für Anderson Lucoqui bereitet er Mikate zu.

Zutaten: 

  • 500g Mehl
  • 1 Päckchen Trockenhefe 
  • 200g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 2 Eier 
  • 250-300ml Milch 
  • Rapsöl zum Frittieren ( ca. 1 Liter)

Zubereitung:

  1. Alle Zutaten in einer Schüssel zu einem eher zähen Hefeteig kneten. Dann abgedeckt ca. eine Stunde ruhen lassen. Wer ganz viel Zeit hat oder den Teig vorbereiten möchte, kann den Teig auch am Vorabend vorbereiten und dann über Nacht ruhen lassen
    (Tipp: Dann lieber in einer größeren Schüssel, da der Teig überlaufen könnte).
  2. In einem Topf oder in der Friteuse ausreichend Öl oder das Frittierfett erhitzen, ca. 2/3 hoch. Die richtige Temperatur ist erreicht, wenn an einem Holzlöffelstiel kleine Bläschen aufsteigen. Den Teig noch einmal kurz durchkneten und mit angefeuchteter Hand den Teig ins heiße Öl geben. Hierbei empfiehlt es sich, den Teig in die Hand zu nehmen und durch eine Öffnung zwischen Daumen und Zeigefinger portionsweise „abdrücken“. Dabei wird ca. 1 EL Teigmenge in das heiße Öl gegeben und rundherum goldbraun gebacken. Die Bällchen sinken zuerst zu Boden, lösen sich aber von selbst wieder und stiegen wieder hoch, deshalb beim Einsatz der Friteuse keinen Frittierkorb verwenden, da der Teig an dem Gitter des Korbes hängen bleiben würde!
  3. Die fertig gebackenen Bällchen auf Küchenpapier etwas abkühlen lassen und eventuell nach Belieben noch warm in Zucker wälzen. Am besten schmecken sie, wenn sie noch leicht warm sind.

Man kann die afrikanischen Windbeutel auch mit Backpulver zubereiten, dann einfach die Hefe durch ein Tütchen Backpulver ersetzen, so entfällt das ruhen lassen des Teiges und man kann sofort loslegen.

Für Mikate gibt es viele Variationsmöglichkeiten: z.B. eher pikant (etwas Zucker nur für die Hefe, dann dem Teig etwas Salz und nach Belieben fein gehackte Zwiebeln und Chili zugeben und dann abbacken) oder auch als richtige Süßspeise (dem Teig 2 -3 vollreife zerdrückte Bananen zugeben, abbacken und in Kokosflocken und/oder Zucker wälzen).

Die Bällchen gibt es auch unter den Namen „Fatcakes“ (Südafrika) und „Pouf-Pouf“ (Kamerun, besonders die Variante mit den Bananen wird dort so genannt). 

Wir wünschen guten Appetit!

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