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Datum:18.10.2019 - Kategorie:Ernährung
Lesedauer:ca. 6 Min.

Kochen mit Kids

„Das esse ich nicht. Das schmeckt mir nicht“. Na, kennen Sie das? Es gibt Zeiten, in denen die Kleinen einfach nicht richtig essen wollen. Gemeinsames Kochen macht es kinderleicht, ihre Neugier aufs Essen zu wecken. Wir zeigen Ihnen Tipps und Tricks, wie kleine Köche mit großem Spaß in der Küche stehen – und Sie hoffentlich auch.

Früh übt sich

Wer in seiner Kindheit und Jugend kocht, ernährt sich später gesünder. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie von Forschern aus Neuseeland und den USA, die Koch- und Essgewohnheiten von 1.158 jungen Erwachsenen über mehr als ein Jahrzehnt verfolgten. Die Studienteilnehmer verwendeten unter anderem mehr Gemüse und aßen öfter gemeinsam mit der Familie, wenn ihnen der Spaß am Schnibbeln, Rühren, Backen und Brutzeln bereits früh vermittelt wurde.

Spielend lernen

Wenn Sie Ihre Kleinen fürs Kochen begeistern wollen, sollten Sie mit gutem Beispiel vorangehen und selbst Freude daran zeigen. Lassen Sie Ihren Nachwuchs so früh wie möglich an all den interessanten Dingen, die in der Küche passieren, teilhaben, zum Beispiel beim „Töpfegucken“: Kinder finden es wahnsinnig spannend, wie sich rohe Zutaten durch die Wärme verwandeln.

Gutes Timing

Starten Sie das Projekt nur, wenn Sie nicht unter Zeitdruck stehen und planen Sie kleine Missgeschicke ein. Es ist sinnvoll, mit einfachen Gerichten zu beginnen, für die nur ein paar frische Zutaten benötigt in wenigen Schritten zubereitet werden können. So stellen sich beim gemeinsamen Kochen schnelle Erfolge ein. Bleiben Sie geduldig, falls doch mal etwas schiefgeht. Denn im schlimmsten Fall muss das einfache Gericht eben neu gekocht werden.

Vorbereitung ist die halbe Miete

Beziehen Sie die Kinder bereits bei den Vorbereitungen mit ein: Was möchten sie gerne kochen?, Welche Zutaten benötigen wir dafür?, Welche Vorräte sind noch da? Im Anschluss kann gemeinsam eingekauft werden. Sorgen Sie dafür, dass der Arbeitsplatz in der Küche kindgerecht ist, im Idealfall richten Sie Ihrem Kind einen kleinen Arbeitsplatz ein: mit ­eigenem Tisch, standfesten Stuhl oder Hocker und einer rutschfesten Unterlage.

Übung macht den Meister(koch)

Klöße formen, Frikadellen kneten, Teig rühren, Kartoffelbrei stampfen – suchen Sie gezielt Rezepte raus, die viele Einsatzmöglichkeiten für die Kleinen bieten. Auch einfache Schneidearbeiten können sie etwa ab dem vierten Lebensjahr übernehmen. Zeigen Sie Ihren Kindern jedoch vorab in Ruhe, wie man richtig schneidet: immer vom Körper weg. Weisen sie darauf hin, dass man achtsam sein muss, um sich nicht zu verletzen. Für die ersten Versuche sollten weiche Lebensmittel gewählt werden, je nach Geschicklichkeit und Alter dann auch festere Gemüsesorten. Übrigens: Es gibt spezielle Kindermesser, die perfekt in kleine Hände passen.

Nie aus den Augen lassen

So spannend dieser Raum auch ist, die Küche steckt voller Gefahren – von heißen Herdplatten über scharfe Küchenmesser bis hin zu rotierenden Mixern – Kinder müssen lernen, mit diesen Risiken richtig umzugehen. Die Mini-Köche sollten daher immer gut beaufsichtigt werden, um Schnittverletzungen, Verbrühungen oder Verbrennungen vorzubeugen. Machen Sie vorab klare Ansagen, was den Umgang mit heißen Oberflächen, Messern, Pfannen und Töpfen betrifft.

Sauber bleiben

Klar, die kleinen Nachwuchsköche lieben es, kochen zu lernen und ein bisschen Chaos in der Küche gehört dazu. Das Selbermachen ist aber auch praktisch, um den Kindern erste Tipps zur Küchenhygiene näherzubringen. Dazu gehört es, sich die Hände mehrmals gründlich mit Seife zu waschen. Je nachdem, ob die Kids gerade mit Fleisch oder Gemüse hantieren, gehören die Holzbrettchen und Messer ausgetauscht und direkt abgewaschen. Küchenabfälle, die auf dem Boden landen, kommen sofort in den Müll. Und zu guter Letzt: beim Abschmecken immer einen frischen Löffel benutzen.

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