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Datum:01.07.2021 - Kategorie:Fitness
Lesedauer:ca. 9 Min.

Schöne Radtouren und was Radfahren so gesund macht

Vorfahrt fürs Rad! Die Corona-Krise hat dem Fahrrad neuen Schub gegeben und es endgültig zum Verkehrsmittel der Stunde gemacht. Das zeigen auch die jüngsten Zahlen: Laut einer Studie des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) wurden in Deutschland noch nie so viele Drahtesel verkauft wie 2020.

Boom für den Radtourismus

Ob E-Bike, Lastenfahrrad oder Job-Rad: Immer mehr Menschen treten in die Pedale, um von A nach B zu kommen. Sogar der Radtourismus erlebt im Zuge von Flugverboten und eingeschränkter Reisemöglichkeiten einen wahren Boom: 3,5 Millionen Menschen entscheiden sich 2020 für eine Radreise, für mehr als die Hälfte war es der erste Urlaub dieser Art. Und Entdeckungstouren mit dem Fahrrad versprechen nicht nur Spaß, Entspannung für Geist und Seele, sondern auch positive Auswirkungen auf die körperliche Gesundheit. Als echtes Ganzkörpertraining bringt Radfahren die Atemwege, Gelenke und das Herz in Tritt.

Was macht Radfahren so gesund?

1. Radfahren stärkt die Atemwege

Einatmen, ausatmen – und immer schön im Takt bleiben! Weil die Lunge vom rhythmischen Charakter profitiert und die Lungenflügel gleichmäßig mit Sauerstoff vollgepumpt werden, stärken wir beim Radfahren die Atemmuskulatur. Experten sprechen von einer Erhöhung der Vitalkapazität, also der Menge an Luft, die wir maximal ein- und ausatmen können. So kann der Tritt in die Pedale auch Menschen mit chronischen Lungenerkrankungen oder Asthma als sinnvolle Ergänzung der Therapie dienen. Wer regelmäßig in der Woche radelt, beugt sogar nachweislich Infekten vor. 

2. Radfahren schont die Gelenke

Zehn Minuten – mehr braucht es nicht, bis die zyklischen Bewegungsabläufe den Gelenken zugutekommen. Das lohnt sich insbesondere für Menschen, die viel im Sitzen arbeiten und einen Ausgleich für Knie-, Schulter- und Hüftgelenk schaffen möchten. Weil das Gewicht des Körpers zu 70 bis 80 Prozent im Sattel lagert, eignet sich Radfahren für Übergewichtige als tolle Einstiegschance in die Welt des Sports. Hinzu kommt: Die kreisförmigen, regelmäßigen Beinbewegungen versorgen die Gelenkknorpel optimal mit Sauerstoff und schützen vor Arthrose. Im Vergleich zu intensiven Sportarten wie Joggen oder Kraftsport bietet sich Radfahren also buchstäblich für Jedermann an.

3. Radfahren stärkt das Herz

Manchmal sind es die kleinen Dinge des Alltags, die unserem Herz guttun – und Radfahren tut ihm mehr als gut. Wer regelmäßig in die Pedale tritt, regt den Blutkreislauf an und steigert das Schlag- und Blutvolumen des Herzens. Auf diesem Wege vergrößert man den Herzmuskel und reduziert den Ruhepuls. Einer Studie der Weltgesundheitsorganisation WHO zufolge halbieren schon 33 gefahrene Kilometer in der Woche das Risiko für gefährliche Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Ein weiterer Pluspunkt: Radfahren baut Cholesterin ab und sorgt somit für geweitete und elastische Gefäße.

4. Radfahren macht glücklich

Radsportenthusiasten wussten es schon länger, nun aber gibt es die frohe Botschaft schwarz auf weiß. Wie Untersuchungen der Universitätsklinik Tübingen zeigen, fühlen sich Radsportler entspannter und leiden weit weniger an Depressionen. Demnach normalisieren sich die Blutwerte bei Menschen mit Depressionen nach 30 Minuten Radfahren. Genau diese halbe Stunde reicht dem Körper nämlich, um reichlich Mengen des Glückshormons Endorphin auszuschütten und uns ein gutes Gefühl zu geben. 


Die schönsten Radtouren in Deutschland

An Fluss- und Seeufern entlang, durch die Berge oder weite Landschaften: Es gibt in Deutschland zahlreiche schöne Radwege für Tagesausflüge oder ausgiebige Urlaubsreisen. Wir stellen hier drei sehenswerte und erlebnisreiche Touren vor.

Weserradweg: 4-Sterne-Qualitätsroute

Stolze 520 Kilometer – so lang ist die Route von Hannoversch Münden im Weserbergland bis Cuxhaven an der Nordseeküste. Der vom ADFC als 4-Sterne-Qualitätsradroute ausgezeichnete Radweg ist in etwa acht Tagesetappen locker zu bewältigen und führt weite Teile direkt entlang der Weser. Schlösser, Burgen, Windmühlen, Museen und Ausstellungen: Der Weserradweg durchquert grüne Täler, Marsch- und Moorlandschaften und pittoreske Städtchen. Mehr Informationen gibt es auf weserradweg-info.de

Mainradweg: Paradestrecke für Genießer

Skyline trifft Landlust: Die etwa 600 Kilometer lange Tour startet im fränkischen Bayreuth und endet im hessischen Mainz. Die zwölf Etappen sind leicht zu bewältigen und machen die Tour dank zahlreicher Höhepunkte zu einer echten Entdeckungsreise. Die romantische fränkische Schweiz, das ursprüngliche Fichtelgebirge, das sonnenüberflutete Fränkische Weinland und die Hochhäuser von Frankfurt in Sicht: Der Mainradweg ist eine Paradestrecke für Genießer, die viel Wert auf Abwechslung legen. Auf mainradweg.com findet man weitere Tipps zur Tour.

Kloster-Garten-Route: Spiritualität im Teutoburger Wald

Die Klostergärten des UNESCO-Welterbes Corvey, die mittelalterliche Kulisse von Warburg und der imposante Vulkankegel des Desenberges: Die Kloster-Garten-Route führt in fünf Etappen zwischen 52 und 67 Kilometern rund um Höxter im Teutoburger Wald. Start- und Zielpunkt der im Radwegenetz NRW eingebetteten Tour ist die Abtei Marienmünster. Gerade die auch als himmlische Oasen bekannten Klostergärten beeindrucken durch Blütenpracht und jahrtausendealtes Wissen um Nutz- und Heilpflanzen. Die Kloster-Garten-Route eignet sich vor allem für Menschen, denen der Sinn nach Muße und etwas Spiritualität in hektischen Zeiten steht. Wer mehr wissen möchte, ist auf nrw-tourismus.de/kloster-garten-route richtig. 

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